04.02.2017: Brandübung in St. Johann

Bei nicht mehr ganz so kalten Temperaturen fand die erste Übung 2017 am Samstag den 4. Feber um 16:00 Uhr statt.
 
Unter Ausarbeitung des 1. Zugskommandos unserer Wehr wurde ein Kellerbrand mit zwei vermissten Personen simuliert. Im Kellergeschoß eines in Bau befindlichen Wohnobjektes  wurde angenommen, dass es nach Schweißarbeiten zu einer Explosion und im Anschluss zu einem Übergriff des Brandes auf gelagertes Bauholz gekommen ist.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge der FF St.Johann drang bereits dichter Rauch aus dem Keller. Unverzüglich wurde ein Atemschutztrupp zur Personenrettung in den Keller vorgeschickt. Parallel dazu wurde von der Besatzung des MTF eine Einsatzleitung aufgebaut.

Die ebenfalls teilnehmende FF Ternitz Rohrbach fungierte zunächst als Sicherungstrupp. Im Laufe der Übung wurde dann ein Atemschutztrupp der FF Rohrbach ebenfalls zur Menschenrettung in den Keller geschickt. Unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera konnten beide vermissten Personen gefunden und gerettet werden. Zeitgleich zur Rettung der Personen wurde eine sichergestellte Gasflasche von der Besatzung des Tanklöschfahrzeuges gekühlt und gemeinsam mit der FF Rohrbach wurde eine Zubringerleitung vom nächstgelegenen Hydranten aufgebaut.
Im weiteren Verlauf der Übung wurden die Einsatzkräfte auf eine im Obergeschoß befindliche Person aufmerksam. Aufgrund der angenommenen Explosion wurde die Treppe ins Obergeschoß gesperrt und oben befindliche Person wurde von der FF Rohrbach mittels Steckleiter gerettet.

Nach rund einer Stunde war die Übung beendet.

Seitens der FF St.Johann waren wir mit 16 Mann und drei Fahrzeugen (TLFA-2000, MTF, KDO und TSA750 im Übungseinsatz. Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle an die Erste Burgenländische gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft für das zur Verfügung stellen des Rohbaukellers.

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